Muster für die berechnung der gfz

Abbildung 2 zeigt das Layout der Einbau-Retroreflektor-Baugruppe. Zentraler Bestandteil des Designs ist ein handelsüblicher Retroreflektor (Edmund Optics #45-202) mit einem Durchmesser von 12,7 mm. Technische Details zum CCR sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Wir haben das Farfield Beugungsmuster (FFDP) von acht dieser Retroreflektoren getestet und einen mit symmetrischem FFDP für den Einsatz im Flugmodul ausgewählt (Details siehe Anhang B). Wir haben uns für einen silberbeschichteten Retroreflektor entschieden, da dies SLR bei unterschiedlichen Laserwellenlängen ermöglicht, was keine Wellenlängenanforderung für SLR-Stationen vorschreibt (im Gegensatz zu einem CCR mit einer einzigen Wellenlängen-Dielektrikumsbeschichtung). Die Mathematik zur Berechnung des optischen Querschnitts von Retroreflektoren und Retroreflektoren-Arrays wurde von Arnold stark weiterentwickelt [5]. Aus seiner räumlichen Auflösung ist D-INSAR eine eindimensionale Beobachtungstechnik, während GPS dreidimensionale Positionsinformationen liefert. Um die Ergebnisse beider Techniken zu vergleichen, projizierten wir die GPS-abgeleiteten 3D-Verschiebungsvektoren in schräge Bereichsrichtung unter Verwendung der präzisen Orbitalpositionen von ERS-1, wie sie vom D-PAF berechnet wurden. Abbildung 5 zeigt zwei Verformungen in Schrägbereichsflächen, eine von D-INSAR und eine mit Hilfe der interpolierten GPS-Daten abgeleitet. Sie stimmen weitgehend überein.

Fünf GPS-Punkte 0, 3, 4, 34 und 2014 befinden sich im verarbeiteten D-INSAR-Verformungsbild (Abb. 7). Ein direkter Vergleich der Ergebnisse beider Techniken ist daher für diese Standorte möglich. Um die D-INSAR-Ergebnisse weiter zu testen, extrapolierten wir die auflösenden Verformungsmuster über die Untergrenze des Bildes hinaus, d.h. nach Süden, wo sich die GPS-Stationen 1 und 6 befinden. Tabelle 1 enthält einen Vergleich der Ergebnisse für diese sieben Punkte. Eine Kombination aus D-INSAR- und GPS-Techniken wurde verwendet, um die koseismische Verformung darzustellen, die von der Frau ausgelöst wurde: 7.3 1995 Antofagasta, Chile, Subduktionserdbeben. Das GPS-Netz mit 72 Standorten erstreckt sich über eine Fläche von über 300 km, die normal bis zum chilenischen Graben ist. Die Ergebnisse deuten auf eine signifikante koseismische Verformung über mindestens 200 km vom Epizentrum und normal zum Graben hin. Die D-INSAR-Daten decken nur ein begrenztes Gebiet ab – in Küstennähe und angrenzend an Antofagasta – wo sich 7 GPS-Sites befinden.

Die mit beiden Techniken abgeleiteten Verformungsmuster stimmen überein und zeigen nur geringe Unterschiede. Dies deutet darauf hin, dass a) der größte Teil der 2-jährigen GPS-überwachten Verformung koseismisch war und b) die koseismische Verformung nahezu homogen verteilt wurde. Letzteres wird durch die Tatsache untermauert, dass Bewegungen entlang von Krustenfehlern zweiter Ordnung, die durch das große Beben ausgelöst worden sein könnten, nicht erkannt wurden.

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